xscreensaver sperrt nicht richtig

Ich verwende seit ein paar Tagen XScreensaver unter Manjaro Linux. Wenn ich damit mein Laptop in den Schlafmodus versetze und wieder aufwecke, dann ist der Bildschirminhalt noch kurz zu sehen, bevor der Sperrbildschirm kommt. Dies ist natürlich nicht sonderlich schön, da so jeder einfach an mein Laptop gehen und den zuletzt dargestellten Inhalt sehen kann.

Der Grund hierfür ist eine Einstellung, die beim Sperren den Bildschirm sanft ausblendet. Wird das Laptop in den Schlafmodus gesetzt, so wird zuvor zwar die Bildschirmsperre aktiviert, diese wird mit dem Ausblenden aber nicht fertig, bevor der Schlafmodus erreicht wird. Dem entsprechend wird das Ausblenden nach dem Aufwachen weiter ausführt, aber während diese Zeit, bleibt der Bildschirminhalt weiter sichtbar.

Was kann man dagegen tun? Die einfachste Lösung ist das Deaktivieren des „Übergang beim Schwärzen“. Hierzu xscreensaver-demo starten und oben auf Komplex klicken. Dort dann unten rechts bei Übergang und Farbpalette den Haken bei Übergang beim Schwärzen entfernen:

xscreensaver Einstellungsdialog

Sobald man dies gemacht hat, wird der Bildschirm beim Sperren sofort schwarz und dem entsprechend ist nichts mehr sichtbar, wenn das Laptop aufgeweckt wird.

Über 20% schnelleres Laden beim Tesla Model 3

WARNUNG: Mit diesem Trick umgeht man Sicherheitsvorkehrungen von Tesla. Deshalb nur verwenden, wenn ein zertifizierter Elektriker die Unbedenklichkeit bescheinigt hat!

Nachdem diese gesagt wurde geht es in alter Sledge Hammer „Ich weiß was ich tue!“-Tradition los: das von Tesla mitgelieferte Ladegerät für Schuko-Dosen ist auf 13A begrenzt:

Ladung mit 13A

Wichtig ist hierbei die Zahl unterhalb des Fahrzeuges: 13 von 13A 230V

Sie gibt an, dass gerade mit 13 Ampère geladen wird und die netzseitige Spannung 230 Volt beträgt (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Elektroauto). Daraus ergibt sich eine Ladeleistung von

13 * 230 = 2.990 Watt

was unten links auch als „3 kW“ angezeigt wird. Soweit so gut.

Das mitgelieferte Ladegerät kommt nicht nur mit einem Anschluss für Schuko-Steckdosen („normale Haushaltssteckdose“), sondern auch mit einem für „Blaues CEE„, was man beispielsweise auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen findet.

 


Dazu passend gibt es einen Adapter von CEE auf Schuko, den man beispielsweise braucht, um die Bordbatterie eines Wohnmobils an einer Haushaltssteckdose aufzuladen.

 

 

 

Jetzt stellt sich natürlich die interessante Frage was passiert, wenn man damit einen Tesla lädt?

 

 

Und siehe da, der maximale Ladestrom beträgt jetzt 16 Ampère:

Daraus ergibt sich eine Ladeleistung von

16 Ampère * 227 Volt = 3.632 Watt

also gute 21,5% mehr, als beim Schukostecker, was schon beeindruckend ist!

Aber wenn das so einfach geht, warum lädt dann das normale Netzteil nicht mit 13A? Die Ursache sind die Stromleitungen im Haushalt, die normalerweise nicht für diese Leistungen ausgelegt sind. Der Strom ist zwar mit 16A abgesichert, aber dieser verteilt sich üblicherweise auf mehrere Steckdosen. Ist es deshalb gefährlich so viel Strom über eine Steckdose zu ziehen? Kommt darauf an!

Alle Leitungen üben auf Strom einen Widerstand aus, der sie erwärmt – genau so funktioniert eine Elektroheizung: Strom durch einen Widerstandsdraht. Die wichtige Frage ist jetzt, wie viel Strom wird in den Leitungen in Wärme umgewandelt? Hierzu muss man schauen, wie hoch die Spannung direkt nach dem Start der Ladung ist, wenn noch keine Ladung erfolgt:

In diesem Fall sind es 235V. Bei Ladung mit vollem Strom sind es 227V. Hieraus ergibt sich

(235 Volt – 227 Volt) * 16 Ampère = 128 Watt

Unser Stromkabel und die Steckdose haben sich also in eine Heizung mit 48 Watt verwandelt. Das klingt nach nicht viel, wer aber man an eine CPU im Betrieb ohne Kühlkörper gefasst hat weiß, dass 128 Watt ganz schön heiß machen können.


Ganz gefährlich wird es, wenn man ein Verlängerungskabel benutzt. Ich habe zur Demonstration mal dieses Verwendet, was nur für geringe Ströme ausgelegt ist.

 

 


Vergleicht man die Kabel – links das vom Tesla Ladegerät und rechts das von dieser Kabeltrommel – sie sieht man schon, dass dies keine wirklich gute Idee ist.

Macht dies nicht zu Hause!

Ich hab es auch im Freien vor meiner Garage gemacht.

 

 

Wenn man sich die gesamte Konstruktion anschaut, sieht es auch nicht sonderlich vertrauenserweckend aus.

 

 

Ein Blick auf die Ladeanzeige bestätigt den Verdacht:

Die Spannung ist auf 221 Volt eingebrochen, also um ganze 14 Volt! Damit ergibt sich eine Heizleistung von:

(235 Volt – 221 Volt) * 16 Ampère = 224 Watt

Wenn man bedenkt, dass eine Mikrowelle mit 750 Watt arbeitet, sieht man, dass eine geschmolzene Kabeltrommel noch das kleinere Übel wäre. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand kommen!

Wenn man allerdings eine dedizierte, moderne Steckdose hat, die fachmännisch angeschlossen ist und 16A zulässt, dann steht dem schnelleren Laden nichts im Weg.

Wer selbst mal einen Tesla schneller laden sowie 1.500km kostenloses Superchargen möchte, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

https://ts.la/kurt59764

Mit dem Model 3 in der Waschstraße

Wie jedes andere Auto auch, sollte man sein Tesla Model 3 hin und wieder mal waschen. Gerade jetzt, wenn es länger nicht regnet, lohnt es sich, die Fliegen und den Staub abzuwaschen. Bei der Fahrt durch eine Waschstraße gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit alles reibungslos funktioniert.

Scheibenwischer ausZuerst muss man die Scheibenwischer abschalten, damit sie in der Waschanlage nicht angehen und beschädigt werden können. Hierzu im Display unten links auf das Scheibenwischersymbol drücken. Falls man eine andere Ansicht hat, kann man auch einmal den Blinkerhebel reindrücken, dann wischt es einmal und das Bild erscheint. Hier einfach einmal auf das Wischersymbol tippen, um die Automatik zu deaktivieren.

Spiegel einklappenWenn man der Waschstraße nicht ganz vertraut, kann man sicherheitshalber die Spiegel einklappen. Hierzu im Display unten auf das Auto-Symbol tippen und in den Schnelleinstellungen die Spiegel einklappen.

Sobald man dann in die Waschstraße reingewunken wurde, muss man den Leerlauf einlegen. Hierzu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Fuß auf die Bremse und drauf lassen
  2. Parkbremse aktivieren, in dem man den rechten Lenkradhebel reindrückt
  3. Den rechten Hebel eine (1) Raste nach unten drücken und 2 Sekunden festhalten
  4. Sobald das N in der Gangwahlanzeige erscheint den Hebel und die Bremse loslassen

Damit ist der Leerlauf eingelegt:

Leerlauf eingelegt

Am besten übt man dies bevor man in die Waschstraße fährt, damit es auch wirklich klappt. Wichtig ist, dass man den Fuß auf der Bremse lässt und den rechten Hebel nicht ganz nach unten drückt, sondern nur halb bis zum ersten Widerstand.

Wer noch keinen Tesla für die Waschstraße hat und 1.500km kostenloses Superchargen möchte, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

https://ts.la/kurt59764

Wie viel Energie steckt im Model 3 bei 170 km/h?

Bei dem erfolgreichen Weltrekordversuch neulich hat Bjørn Nyland überrascht festgestellt, dass beim Abbremsen durch Rekuperation von 170km/h der Akku wieder 1% Ladung erhalten hat. Ist dies erstaunlich? Rechnen wir mal nach:

Die kinetische Energie eines Körpers in Bewegung ist

E = ½ mv²

nicht zu verwechseln mit E=mc², was die Energie bei Umwandlung in Strahlung ist, was wir mit dem Model 3 besser nicht machen sollten. Das Leergewicht des verwendeten Tesla Model 3 LR AWD beträgt 1.847 kg; Bjørn war nicht alleine im Auto von daher rechnen wir mal mit rund 1.900 kg. Die 170 km/h sind

170km/h / 3.600s * 1.000m = 47,2m/s

Hieraus ergibt sich:

E = ½ * 1.900kg * (47,2 m/s)² = 2.116.448Ws

Umgerechnet in kWh sind dies

2.116.448Ws / 3.600s = 587,9 Wh = 0,5879kWh

Bei einer Batteriekapazität von 75 kWh sind dies 0,78%. Geht man von einer Effizienz der Rekuperation von 80% aus, so kommt man auf 0,62%. Das sind zwar nicht ganz 1%, aber es erklärt gut, warum die Ladeanzeige um eins hochgesprungen ist.

Wenn wir schon dabei sind: wie viel Strom benötigt man für einen Sprint von 0 auf die Maximalgeschwindigkeit von 232 km/h?

232km/h / 3.600s * 1.000m = 64,4m/s

was wiederum

E = ½ * 1.900kg * (64,4 m/s)² = 3.939992Ws = 1,094Wh = 1,46%

sind. Über den Daumen gepeilt entleert also ein Sprint auf Maximum die Batterie um 1,5%. Wenn man nicht „in die Eisen geht“ sondern rekuperiert, so bekommt man immerhin fast 1,2% wieder zurück, so dass einen der Spaß etwa 0,3% Akku kostet.

Na dann viel Spaß!

P.S.: In der Praxis werden es durch den Luftwiderstand allerdings etwas mehr sein – dafür hat mich sich aber auch fortbewegt.

Wer das selbst ausprobieren und sich hierfür einen Tesla zulegen möchte und 1.500km kostenloses Superchargen dazu, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

https://ts.la/kurt59764

Runtastic mit Android Wear OS 1.0

Ich besitze noch die beiden ersten Uhren, die es mit Android Wear OS gab, eine Samsung Gear Live und eine LG G Watch. Seit Jahren verwende ich beim Laufen Runtastic, damit ich Puls, Geschwindigkeit und Strecke automatisch aufzeichnen kann. Mit den Uhren läuft es sich einfacher, da man den Puls einfach am Handgelenk ablesen kann, statt umständlich auf ein Handy zu schauen.

Leider unterstützt Runtastic mittlerweile nur noch Wear OS ab Version 2.0, was es für die Samsung Gear Live gar und für die LG G Watch immerhin bei XDA gibt. Eine Anfrage beim Runtastic Support ergab leider auch nur ein „kauf dir eine neue Uhr“. Aber zum Glück gibt es das Internet, in dem man alte Versionen von Android Apps finden kann. Wenn man nach Runtastic Running App Run Mileage Tracker_v8.11.2_apkpure.com.apk oder Runtastic PRO-v8.11.2_build_201812173.apk sucht, dann findet man die richtige alte Version. Hierbau auf jeden Fall die MD5-Prüfsumme vergleichen, damit man sich keinen Virus einfängt:

e752f2325264be4e965970e98e12b258 Runtastic-v8.11.2.apk
986e5012292bab985c5748a24ca8293c Runtastic PRO-v8.11.2.apk

Runtastic Update deaktivierenDamit die alte Versionauch dauerhaft bestehen bleibt, muss man in der Play Store App die automatischen Updates deaktiveren. Hierzu einfach auf die Runtastic App auswählen, dann oben rechts auf die drei Punkte tippen und den Haken bei „Autom. Update an“ entfernen.

Mit 36% Akku nach London?

36% LadenstandWir haben überlegt, vor dem Brexit noch nach London zu fahren. Heute morgen wollte ich wissen, wie weite dies ist und hab in meinem Model 3 einen Supercharger im Zentrum von London als Ziel angegeben. Die Ladeanzeige war mit 36% recht niedrig, da ich seit etwa 2 Monaten ausprobiere, ob ich auf das Laden zu Hause komplett verzichten kann – schließlich ist „ich kann zu Hause nicht laden“ ein häufiges Argument gegen Elektroautos. Bisher klappt es sehr gut, denn ich hab seit 2 Monaten wirklich nicht in meiner Garage geladen, sondern nur opportunistisch unterwegs. Aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Blogeintrag.

London calling

Supercharger Metz mit 19%Aber wie sieht es aus mit dem Trip nach London? Muss da ich da vorher aufladen? Keineswegs! Das Navi zeigt an, dass ich am ersten Supercharger mit 19% ankomme – ich könnte also auch noch mit lediglich ¼ Akku das Haus verlassen und hätte immer noch kein Problem. Wie ich schonmal ausprobiert haben, reichen die angegebenen 40 Minuten gerade mal für kurz auf die Toilette und im Burger King einen Whopper zu essen, für mehr aber nicht.

Supercharger UrvillersDie Mittagspause in Urvillers kann dafür etwas länger ausfallen. Die 50 Minuten sollten reichen, damit auch die Kinder in Ruhe fertig essen können.

Reichweitenangst? Welche Reichweitenangst?

Ich werde fast immer gefragt, welche Reichweite mein Model 3 hat und wie lange es dauert, komplett aufzuladen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das gar nicht weiß. Ich lade es niemals komplett in einem Rutsch auf, denn Laden hat mit Tanken in etwas so viel gemeinsam, wie Tanken mit Pferde wechseln.

Akku-voll-Angst

Aber wer es genau wissen will: ich habe keine Angst davor, dass mein Akku leer ist, sondern dass er voll ist! Das verwundert? Sobald der Akku voll ist, fallen bei Tesla Blockiergebühren an, zumindest wenn noch andere Fahrzeuge den Supercharger nutzen wollen. Ich muss mich deshalb in der Regel beeilen, damit ich rechtzeitig zurück bin, bevor das Auto voll ist.

Das gleiche hab ich übrigens auch beim Tauchen: man denkt, dass Taucher Angst davor haben, abzusinken und zu ertrinken. Aber im Gegenteil haben Taucher Angst davor aufzutauchen! Ist ein Tauchgang hinreichend lange und tief, so darf man nicht direkt auftauchen, sondern muss sogenannte Dekompressionspausen einlegen, um nicht an der Taucherkrankheit zu leiden. Je höher man kommt, umso schwieriger wird aber das Tarieren, also das exakte Halten der Tiefe, da die Druckunterschiede stärker werden – von 0m auf 10m verdoppelt sich der Druck, von 10m auf 20m wird er nur 50% stärker. Taucher haben deshalb Angst davor, hochzuschießen wir ein Korken.

Noch ein Beispiel? Piloten haben nicht Angst davor abzustürzen, sondern nicht runter zu kommen! Bei einer Landung gilt es die Landebahn möglichst früh zu treffen. Ist man zu tief, so kann man – zumindest bei Motorflugzeugen – einfach etwas Schub geben, um die Bahn zu erreichen. Ist man hingegen zu hoch und der Motor schon im Leerlauf, so landet man unweigerlich zu spät auf der Bahn und muss ggf. durchstarten. Piloten haben deshalb Angst davor, nicht rechtzeitig runterzukommen.

Wer sich jetzt auch keine Reichweitenangst mehr hat und sich gerne einen Tesla zulegen möchte und 1.500km kostenloses Superchargen dazu, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

https://ts.la/kurt59764

Neuer Weltrekord für 24h mit dem Elektroauto

Gestern fuhr Bjørn Nyland mit einem Tesla Model 3 genau 2.781 km innerhalb von 24h. Damit wurde der alte Rekord von 2.644km von Horst Lüning um ganze 137km überboten, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 115,88 km/h. Ich hab den Rekordversuch live auf YouTube mitgeschaut und wie immer war Bjørn sehr unterhaltsam. Möglich wurde dies durch die Ionity Schnellader, die aktuell sogar mehr Leistung bringen, als Teslas V2 Supercharger. Sehr schön fand ich auch, dass Ionity die Laderstationen freigeschaltet hat, so dass kostenlos und vor allem ohne Verzögerung geladen werden konnte.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum macht jemand so etwas und verfährt fast 1 MWh an Energie? Die Antwort gibt Bjørn selbst: um die Leute davon zu überzeugen, dass auch lange Strecken heutzutagen kein Problem mehr für Elektroautos darstellen. Reichweitenangst? Bjørn hat immer bei 63% Füllstand die Ladung beendet, da man sich auf die Anzeige im Auto verlassen kann. In der letzten Runde ist er sogar mit nur 43% gestartet und – wie geplant – mit 5% angekommen. Langstrecke ist folglich kein Problem mehr mit einem Elektroauto.

Wer sich jetzt gerne einen Tesla zulegen möchte und 1.500km kostenloses Superchargen dazu, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

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Tesla Autopilot – Abstand einstellen

Jedes neue Tesla-Fahrzeugt wird mit dem Autopiloten ausgeliefert, der das Fahrzeug automatisch lenkt und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten kann.

Autopilot

Beim Model 3 kann man mit dem rechten Rädchen am Lenkrad den Abstand in den Stufen 1 bis 7 auswählen (bei S und X druck Drehen am Hebel links vom Lenkrad). Aber was bedeuten diese? Der Abstand ist keine Angabe in Metern – dies wäre gefährlich, denn 20m Abstand sind bei 30 im Ort genug, aber auf der Autobahn mit 130 km/h sehr gefährlich. Der Abstand wird deshalb in Sekunden gerechnet, allerdings hab ich nirgendswo gefunden, was die Stufen bedeuten. Also rein ins Auto und mit der Stoppuhr gemessen, wo groß der Abstand ist. Dies ist sehr einfach: man startet die Stoppuhr, wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert und stoppt sie wieder, wenn man selbst dort ist. Gut eignen sich hierfür Schatten oder Markierungen auf der Fahrbahn. Man muss allerdings darauf achten, dass man weder selbst noch das andere Fahrzeug abbremst oder beschleunigt. Ich habe dies einige Male gemacht und diese Ergebnisse erhalten:

Die Stufe 1 entspricht 1 Sekunde, also dem Minimalabstand, der außerhalb geschlossener Ortschalten vorgeschrieben ist – darunter gibt es ein Bußgeld. Sieht in der Anzeige auch schon recht knapp aus:

Abstand 1

Auf Stufe 7 sind es 2 Sekunden, also der empfohlene Abstand auf Autobahnen:

Abstand 7

Bei Stufe 6 waren es bei mir recht genau die „Tacho-halbe in Metern“.

Also keine Scheu und den Abstand ruhig auf das Maximum stellen – dann kann auch noch jemand einscheren und der Tesla muss auch nicht so scharf bremsen, wenn vor einem abgebremst wird. Ich fahre jedenfalls ab jetzt immer mit Stufe 7 – das entspannt und es ist mehr ein schnelles dahingleiten, als ein hektisches Beschleunigen und Bremsen – ist ja auch besser für die Reichweite und die Umwelt.

Wer sich jetzt gerne einen Tesla zulegen möchte und 1.500km kostenloses Superchargen dazu, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

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