Drucker unter Raspberry Pi

Wer einen Raspberry zum Arbeiten nutzt, will sicher auch mal etwas drucken. Hierzu muss man über das Menu „Add/Remove Software“ gehen und wählt dort „Cupsd“ aus (das Passwort ist standardmäßig „raspberry“, wenn man es bei der Installation nicht geändert hat)

Nach der Installation den Webbrowser öffnen (die Weltkugel oben links am Bildschirm) und auf die Adresse http://localhost:631/ gehen (Benutzername: „pi“, Passwort ist das Anmeldepasswort). Dort findet sich die Administrationsoberfläche des Drucksystems, mit dem man Drucker verwalten kann.

Bei mir hat er den Drucker aber automatisch erkannt, da ich einen Farblaserdrucker mit WLAN (234,78€) habe. Sehr praktisch, da man ihn einfach irgendwo in die Steckdose steckt und sofort auch mit dem Handy ausdrucken kann. Kombi-Geräte mag ich nicht, ich hab lieber dedizierte Geräte wie diesen USB-Scanner, der keinen separaten Strom braucht: damit kann ich auch mit meinem Laptop überall scannen. Ich schweife ab – so sieht die Testseite aus:

WhatsApp Web auf dem Raspberry Pi

Wenn man WhatsApp Web auf einem Raspberry nutzen will, kommt die (falsche) Meldung, dass man mindestens die Chrome-Version 60 benötigt.

Diese Meldung ist natürlich falsch, denn aktuell kommt Raspbian mit Chrome in der Version 77. Wie kann man das Problem lösen? Glücklicherweise erkennt eine Webseite die Version eines Browsers daran, wie sich diese selbst zu erkennen gibt. Dies kann man leicht so verändern, dass WhatsApp Web glücklich ist.

Hierzu sind diese Schritte notwendig:

  1. die Erweiterung User-Agent-Switcher installieren
  2. oben rechts im Browser einen Rechtsklick auf das Icon der Erweiterung und dann „Optionen“
  3. dort einen neuen Eintrag anlegen mit diesem User-Agent String:
Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10_15_7) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/77.0.3865.120 Safari/537.3

Dann muss man auf die WhatsApp Web-Seite gehen, über das Icon diesen Eintrag auswählen und schon funktioniert WhatsApp Web auf dem Raspberry Pi.

Android Emulator: x86 ist 10% schneller, als x86_64

Für Android gibt es den Emulator in zwei Varianten: x86 (32 Bit) und x86_64 (64 Bit). Google empfiehlt die x86 Version zu nutzen. Wie viel schneller ist sie, als die 64 Bit Version?

Ich hab den Geekbench 5 laufen lassen und das Ergebnis ist eindeutig: x86 ist 10% schneller, als x86_64. Deshalb die klare Empfehlung, das x86-Image zu verwenden.

Hier die konkreten Messdaten:

x86 (32 Bit)

x86_64 (64 Bit)

Slack auf gerooteten Android Telefonen

Startet man Slack auf einem gerooteten Android-Telefon, so kommt bei Firmen-Accounts die Meldung, „Rooted devices can’t use Slack“. Hat man Magisk installiert, ist dieses Problem mit 3 einfachen Schritten behoben:

  1. In die Einstellungen von Magisk gehen und dort auf „Magisk Manager verbergen“ tippen.
  2. In die Einstellungen von Magisk gehen und dort „Magisk Hide“ aktivieren.  Dann zurück zum Hauptschirm und unten auf das Schild tippen. Dann oben auf „MagiskHide“ tippen und bei der Slack-App den Schalter auf ein stellen.
  3. In die Android-App-Einstellungen von Slack gehen (meist durch langes Festhalten des App-Icons und dann auf „App-Info“ oder „Details“ tippen) und dort bei „Speicher und Cache“ auf „Speicherinhalt löschen“ tippen. Alternativ die Slack App löschen und neu installieren.

Das war’s. Viel Spaß mit Slack auf gerooteten Android Telefonen!

Leerlauf beim Tesla Model 3 einlegen

Um den Leerlauf beim Tesla Model 3 einzulegen, muss man den rechten Hebel genau eine Raste weit drücken und dort 2 Sekunden festhalten. Also nicht „ganz runter/hoch“, sondern nur bis zum ersten Widerstand. Dies geht sowohl im Stand, als auch während der Fahrt.

Der Autopilot springt dabei automatisch raus und bergab merkt man mal, wie stark das Auto dank seiner hohen Masse „schiebt“.