Zuschuss-Karte bei Ölmagnat

Zuschuss-Karte von Öl-MagnatAls Kind haben wir immer Ölmagnat gespielt. Schon damals hat uns geärgert, dass in der Anleitung die „Zuschuss $ 500“-Karte nicht erklärt war. In der Tat findet man in der Anleitung lediglich den Halbsatz, dass die Karte bedeutet, dass „eine Öl-Ausschöpfungsgenehmigung erteilt wird“. Jedoch wird nirgendwo erklärt, was dies bedeutet.

Glücklicherweise gibt es die Original-Anleitung von KingOil von Hasbro. Hier heißt es: „The oil depletion allowance card of $500 is a payment of $500 without regard to the number of derricks a player has erected.“ auf Deutsch: „Die Öl-Ausschöpfungsgenehmigungskarte über $500 ist eine Auszahlung von $500, umabhängig davon, wie viele Bohrtürme ein Spieler errichtet hat.“

Dies bedeutet, dass der Spieler der diese Karte zieht, immer $500 erhält, egal wie viele Bohrtürme er hat.

Damit ist auch klar, dass wir das damals immer falsch gespielt hatten, denn bei uns musste der Spieler die $500 bezahlen.

Bonus:

Bohrturm von Öl-Magnat Wisst ihr, warum der Bohrturm unterschiedliche Farben hat? In der US-Version wurden die Kosten einer erfolgreichen Bohrung nicht erwürfelt, sondern hingen davon ab, wie tief der Bohrturm in das Spielfeld eindrang:

  • war er ganz drin, so war das Bohrloch trocken, also genau umgekehrt, wie bei der deutschen Variante, wo dies bedeutet, dass man Öl gefunden hat
  • ist er eine Stufe draußen (rot), so muss der Spieler $6.000 bezahlen
  • sind zwei eine Stufe draußen (gelb), so muss der Spieler $4.000 bezahlen
  • sind alle 3 Stufe draußen (blau), so muss der Spieler $2.000 bezahlen

 

Runtastic mit Android Wear OS 1.0

Ich besitze noch die beiden ersten Uhren, die es mit Android Wear OS gab, eine Samsung Gear Live und eine LG G Watch. Seit Jahren verwende ich beim Laufen Runtastic, damit ich Puls, Geschwindigkeit und Strecke automatisch aufzeichnen kann. Mit den Uhren läuft es sich einfacher, da man den Puls einfach am Handgelenk ablesen kann, statt umständlich auf ein Handy zu schauen.

Leider unterstützt Runtastic mittlerweile nur noch Wear OS ab Version 2.0, was es für die Samsung Gear Live gar und für die LG G Watch immerhin bei XDA gibt. Eine Anfrage beim Runtastic Support ergab leider auch nur ein „kauf dir eine neue Uhr“. Aber zum Glück gibt es das Internet, in dem man alte Versionen von Android Apps finden kann. Wenn man nach Runtastic Running App Run Mileage Tracker_v8.11.2_apkpure.com.apk oder Runtastic PRO-v8.11.2_build_201812173.apk sucht, dann findet man die richtige alte Version. Hierbau auf jeden Fall die MD5-Prüfsumme vergleichen, damit man sich keinen Virus einfängt:

e752f2325264be4e965970e98e12b258 Runtastic-v8.11.2.apk
986e5012292bab985c5748a24ca8293c Runtastic PRO-v8.11.2.apk

Runtastic Update deaktivierenDamit die alte Versionauch dauerhaft bestehen bleibt, muss man in der Play Store App die automatischen Updates deaktiveren. Hierzu einfach auf die Runtastic App auswählen, dann oben rechts auf die drei Punkte tippen und den Haken bei „Autom. Update an“ entfernen.

Tesla Autopilot – Abstand einstellen

Jedes neue Tesla-Fahrzeugt wird mit dem Autopiloten ausgeliefert, der das Fahrzeug automatisch lenkt und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten kann.

Autopilot

Beim Model 3 kann man mit dem rechten Rädchen am Lenkrad den Abstand in den Stufen 1 bis 7 auswählen (bei S und X druck Drehen am Hebel links vom Lenkrad). Aber was bedeuten diese? Der Abstand ist keine Angabe in Metern – dies wäre gefährlich, denn 20m Abstand sind bei 30 im Ort genug, aber auf der Autobahn mit 130 km/h sehr gefährlich. Der Abstand wird deshalb in Sekunden gerechnet, allerdings hab ich nirgendswo gefunden, was die Stufen bedeuten. Also rein ins Auto und mit der Stoppuhr gemessen, wo groß der Abstand ist. Dies ist sehr einfach: man startet die Stoppuhr, wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert und stoppt sie wieder, wenn man selbst dort ist. Gut eignen sich hierfür Schatten oder Markierungen auf der Fahrbahn. Man muss allerdings darauf achten, dass man weder selbst noch das andere Fahrzeug abbremst oder beschleunigt. Ich habe dies einige Male gemacht und diese Ergebnisse erhalten:

Die Stufe 1 entspricht 1 Sekunde, also dem Minimalabstand, der außerhalb geschlossener Ortschalten vorgeschrieben ist – darunter gibt es ein Bußgeld. Sieht in der Anzeige auch schon recht knapp aus:

Abstand 1

Auf Stufe 7 sind es 2 Sekunden, also der empfohlene Abstand auf Autobahnen:

Abstand 7

Bei Stufe 6 waren es bei mir recht genau die „Tacho-halbe in Metern“.

Also keine Scheu und den Abstand ruhig auf das Maximum stellen – dann kann auch noch jemand einscheren und der Tesla muss auch nicht so scharf bremsen, wenn vor einem abgebremst wird. Ich fahre jedenfalls ab jetzt immer mit Stufe 7 – das entspannt und es ist mehr ein schnelles dahingleiten, als ein hektisches Beschleunigen und Bremsen – ist ja auch besser für die Reichweite und die Umwelt.

Wer sich jetzt gerne einen Tesla zulegen möchte und 1.500km kostenloses Superchargen dazu, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

https://ts.la/kurt59764

Copy & Paste mit der Maus im VIM unter Archlinux / Manjaro

Unter Linux (z.B. Ubuntu) ist man gewohnt, dass man Text mit der Maus einfach markiert und dann mit der mittleren Maustaste einfügen kann, ohne dass man Strg-C oder Strg-V drücken muss. Unter Archlinux / Manjaro geht dies im VI / VIM nicht mehr so einfach, denn die – durchaus praktische – Mausunterstützung des VI / VIM ist standardmäßig aktiviert.

Glücklicherweise gibt es einen Trick, wie man das alte Verhalten bekommt, wenn man es braucht: einfach die Umschalt (SHIFT)-Taste festhalten, während man markieren oder einfügen will. VI / VIM reicht dann alles an das umschließende Terminal weiter und es funktioniert so, wie man es von anderen Linuxen gewohnt ist.