Homeschooling PC für 200€

Update: Mittlerweile gibt es auch ein schickes Komplettsystem. Wobei ich eine separate Tastatur bevorzuge.

Hier mein Vorschlag:

Homeschooling steht wieder an und für vieles benötigen die Kindern einen Rechner. Gut wenn man noch einen Laptop hat oder den PC jeden Tag für ein paar Stunden entbehren kann…oder mehrere, wenn man mehr als ein Kind hat. Wenn dies nicht der Fall ist, dann sorgt ein weiterer PC für deutliche Entspannung in der Wohnung. Leider muss man für einen einfachen Laptop schon 500€ anlegen und bei PCs + Monitor + Tastatur + Maus sieht es auch nicht besser aus.

Deshalb hier ein Vorschlag, wie man günstig an einen ausreichend schnellen PC kommt, der zudem

  • keine Viren bekommen kann
  • für Homebanking geeignet ist
  • immer aktuell bleibt
  • kaum Strom braucht
  • auf dem keine Shooter-Spiele laufen, so dass sich entsprechende Diskussionen erübrigen

Bestellung

Für den Homeschooling PC benötigt man:

macht zusammen 208,39€. Ein Fernseher hat den Vorteil, dass er günstiger als ein Monitor ist und das Bild trotzdem gleich aussieht – die Technologie ist die gleiche und HDMI ist digital. Bei diesem ist der Fuß recht klein, aber man kann einfach einen Kasten drunterstellen, in dem die Kinder auch die Tastatur und andere Dinge aufbewahren können.

Der andere Vorteil ist, dass es eben ein Fernseher ist und die Kinder auch schulisches Fernsehen schauen können – wenn es denn mal angeboten wird.

 

Zusammenbau

Das Raspberry Pi 4 Kit muss man noch zusammenschrauben. Geht in wenigen Minuten und ohne besondere Vorkenntnisse:

Zuerst klebt man die Kühlkörper auf die zugehörigen Chips. Manche Leute sind der Meinung, dass sie überflüssig sind, aber sie schaden auf jeden Fall nicht. Der Lüfter kommt in den Deckel und wird mit den 4 spitzen Schrauben festgeschraubt. Auch hier scheiden sich die Geister. Ohne Lüfter ist der PC vollkommen lautlos. Am besten einfach montieren und später dann ggf. den Strom abklemmen.

Die Platine wird mit den stumpfen Schrauben ins Gehäuse geschraubt. Hierbei sollte die SD-Karte noch nicht drin stecken, sonst bekommt man die Platine nicht so gut hinein. Vom Lüfter kommt das rote Kabel in der unteren Reihe ganz links rein und das schwarze in der oberen Reihe auf den 3. Pin von links. Ist in der beiliegenden Anleitung sehr gut und anschaulich mit Bildern erklärt.

Danach den Deckel zuklappen und schon ist die Montage erledigt. An der Seite die SD-Karte einstecken und zwar mit den PINs zur Platine hin – man kann es nicht falsch einstecken. Das HDMI-Monitor-Kabel am Raspberry in die linke Micro-HDMI Buchse stecken, den kleinen USB-Stecker der Tastatur in einen der schwarzen USB 2.0 Buchen und das USB-C Netzteil in die Power-Buchse (damit kann man übrigens auch neuere Handies laden). Bei Maus & Tastatur die Laschen an den Batteriefächern rausziehen, damit sie Strom haben. Monitor mit Strom versorgen und dann es schon losgehen!

Auf der Fernbedienung die Taste „SOURCE“ drücken und HDMI auswählen:

Wenn alles richtig verkabelt ist, meldet der Fernseher den Raspberry:

Für die richtige Darstellung ist es wichtig, das Seitenverhältnis des Fernsehers auf „PointToPoint“ zu stellen. Hierzu an der Fernbedienung die „ASPECT“ Taste so lange drücken, bis dies oben links erscheint:

Sollte man nach der Installation schwarze Ränder sehen, kann man es jederzeit in der „Raspberry-Pi-Konfiguration über die Option „Übertastung“ anpassen (wird erst durch einen Neustart aktiv):

Beim Starten sieht man, dass der PC ganze 4 CPU-Kerne hat – also nicht gerade wenige.

Dem entsprechend schnell erscheint der Desktop:

Standardmäßig ist leider alles auf Englisch, was sich aber gleich ändert. Es ist hierfür erforderlich, dass der PC mit dem Internet verbunden ist. Entweder über ein LAN-Kabel oder WLAN.

Zuerst das Land, Sprache und Tastaturbelegung auswählen:

Danach wird die gewählte Sprache automatisch heruntergeladen und ebenso die Software aktualisiert:

Es wird einige Minuten dauern, bis alle Updates installiert sind. Nicht wundern, wenn sich dabei der Balken nicht bewegt – das ist normal, da sehr große Updates dabei sind. Man braucht aber auch nicht nebendran zu sitzen. Sobald alles fertig ist, sieht man diesen Schirm:

und man sollte den „Restart“ auswählen, damit man endlich alles in seiner Wunschsprache hat:

Nach dem Neustart oben links auf den Browser gehen und Homeschooling genießen:

Online Schule Saar auf Raspberry Pi 4

Extras

Desktop Hintergrund

Damit ist die Installation eigentlich schon abgeschlossen. Wem das Hintergrundbild nicht gefällt, kann es so ändern: Rechtsklick auf den Desktop und zu den Desktop Einstellungen:

Dort dann ein anderes Bild oder „No Image“ (die Übersetzung ist leider nicht überall vollständig) für einen einfarbigen Hintergrund:

Meiner ist orange.

Drucker

Es ist gut, wenn die Kinder direkt von ihrem PC aus drucken können. Hierzu muss man über das Menu „Add/Remove Software“ gehen und wählt dort „Cupsd“ aus (das Passwort ist standardmäßig „raspberry“, wenn man es bei der Installation nicht geändert hat)

Nach der Installation den Webbrowser öffnen (die Weltkugel oben links am Bildschirm) und auf die Adresse http://localhost:631/ gehen (Benutzername: „pi“, Passwort ist das Anmeldepasswort). Dort findet sich die Administrationsoberfläche des Drucksystems, mit dem man Drucker verwalten kann.

Bei mir hat er den Drucker aber automatisch erkannt, da ich einen Farblaserdrucker mit WLAN (234,78€) habe. Sehr praktisch, da man ihn einfach irgendwo in die Steckdose steckt und sofort auch mit dem Handy ausdrucken kann. Kombi-Geräte mag ich nicht, ich hab lieber dedizierte Geräte wie diesen USB-Scanner, der keinen separaten Strom braucht: damit kann ich auch mit meinem Laptop überall scannen. Ich schweife ab – so sieht die Testseite aus:

Handy Git tricks

Hier eine Sammlung von Tricks, die ich verwende, um mein Leben mit Git zu vereinfachen und eine saubere Histories zu haben, die es erleichtert, den Code zu verstehen. Was der Hauptgrund für eine Versionkontrolle ist, oder?

Zweig verschieben

Um einen Git Zweig zu einem anderen Zweig zu verschieben, benutzt man

git rebase --onto

Beispiel

git rebase --onto beta develop fix

Aktualisieren ohne Checkout

Um einen Zweig zu aktualisieren, ohne ihn vorher auszucheckn – beispielsweise um ein Rebase auf den Elternzweig zu machen – benutzt man

git fetch origin <Zweig>:<Zweig>

Man muss den Ziel-Zweig wirklich 2x angeben!

Beispiel

git fetch origin develop:develop

Geschichte umschreiben

Bevor ich meine Änderungen in merge, schreibe ich meine Historie um, so dass jeder Commit sauber ist und es keine „Änderungen nach einem Review“-Commits mehr gibt, denn sie helfen nicht beim Verstehen, warum der Code so ist, wie er ist..

git add .
git commit --fixup
git rebase -i --autosquash develop

Read more about this in the Git Book

Kenne die Version

Wir verwenden annotated tags, um jedes Release zu markieren. Außerdem mergen wir niemals zurück, sondern nur ältere Branches in neuere Branches. Dies erlaubt es uns auf einfache Weise die Versionsnummer basierend auf Tags zu bestimmen.

git describe --first-parent [Zweig]

Wenn man keinen Zweig angibt (oder Git hash o.ä.), bekommt man die Versionsnummer des aktuellen Zweiges.

Beispiel

git describe --first-parent beta

Pas de fichiers Word svp!

Et au lieu de fichiers Word, veuillez envoyer des fichiers PDF afin que tout le monde puisse les ouvrir facilement:

Avant Windows 10: https://www.linternaute.fr/hightech/guide-high-tech/1412973-comment-convertir-un-document-word-en-fichier-pdf/

Avec Windows 10: https://pdf.wondershare.com/fr/pdf-knowledge/print-to-pdf-on-windows-10.html

Avec MacOS: https://www.futura-sciences.com/tech/questions-reponses/mac-mac-creer-pdf-depuis-nimporte-document-482/

Avec Linux: http://thorpora.fr/imprimer-en-pdf-sous-linux/

Atomare Updates mit Android LiveData

Android’s LiveData is a valuable asset in wrinting easy to maintain software. It introduces a life-cycle for data updates that help to reduce boilerplate code and make user interfaces more flexible. Unfortunately LiveData only covers one data point. If you need more data in your UI, you’ll face the problem that you see each update separately and therefore have unnecessary updates of your UI. Here I’ll show you how to get rid of those by updating the UI with atomic updates.

Introduction: LiveData basics

LiveData follows the observer pattern which was described over 25 years ago: you have a mutable object and you get informed when this object changes. What makes this flexible is that there can be zero or many observers on the object. This allows loose coupling of the components of an application.

When it comes to data updates, concurrency is always something to pay attention to. On Android there is a special thread called the main or UI thread. All UI updates happen on it as well as the handling of all UI events like button presses. It is therefore imperative that you don’t block this thread for too long and it is prohibited to do network IO on it. LiveData notifies its observers on the main thread as well. It therefore offers two methods that are important for multi-threading:

  • setValue(x)
  • postValue(x)

The difference is that setValue may only be called on the main thread but changes the value immediately while postValue may be called on any thread and puts the update to the value into the queue on the main thread. This means that any changes via postValue do not take effect immediately but delayed. If you run this code:

liveData.setValue(1);
liveData.getValue();  // returns 1
liveData.postValue(2);
liveData.getValue();  // still returns 1!

then both calls to getValue will return 1 as the change to 2 has not happened yet on the second call.

If you run this code

liveData.postValue(2);
liveData.setValue(1);

then every observer will first get the value 1 and then the value 2.

What happens if you update it several times? This code (which can only run on the main thread)

liveData.setValue(1);
liveData.setValue(2);

will call each observer twice (immediately), first with 1 and then with 2, while this code (which can run on any thread)

liveData.postValue(1);
liveData.postValue(2);

will call the observers only once with the value 2 after everything is done on this call from the main thread.

The problem

Imagine you have a UI that shows two different items. Let’s say it is a map that has a location and a zoom level. Both of these values can change independently. They are also unrelated in the sense, that each can live without the other. You could model them into one object LocationAndZoom, but this would violate the single responsibility principle. So you would model them with two independent LiveData:

LiveData<Location> liveLocation;
LiveData<Zoom> liveZoom;

You want your UI to update whenever one of them changes, but you need both values to paint the map.

liveLocation.observe(this, t -> updateMap());
liveZoom.observe(this, s -> updateMap());

Now picture that after a search you want you to update both location and zoom level. So you would do

liveLocation.postValue(searchResult.getLocation());
liveZoom.postValue(ZOOM_CITY);

This results in two calls to updateMap(), one with stale and one with current data. As map redraws are expensive, we should optimize it!

The solution

So you want to get only one update no matter how many of your UI variables change at the same time. For this you need another LiveData with an object that consolidates all data that you need:

private static class LocationAndZoom {
    private final Location location;
    private final Zoom zoom;

    private LocationAndZoom(Location location, Zoom zoom) {
        this.location = location;
        this.zoom = zoom;
    }
}

This is not a violation of the single responsibility principle as a change to it is driven by the same stake holder („and now we need humidity as well in the UI“). Now we can define a LiveData that holds this LocationAndZoom. But how can we achieve that it only notifies its observers once even when there are multiple updates? We will use the fact that postValue postpones updates to the next run of the main thread. This is the idea:

1st run of the main thread

Both LiveData will be updated:

liveLocation.postValue(searchResult.getLocation());
liveZoom.postValue(ZOOM_CITY);

2nd run of the main thread

This results in two calls to the observeable which will update the consolidated LiveData:

// from liveLocation observer:
liveLocationAndZoom.postValue(new LocationAndZoom(...)); // <= here the zoom is stale

// from liveZoom observer
liveLocationAndZoom.postValue(new LocationAndZoom(...)); // <= here both are recent

Certainly not like this in the code, but you should get the point that there are two updates.

3rd run of the main thread

As both calls are postValue, only the last one wins and resulting in just one call to the observables of liveLocationAndZoomd with the recent value.

Implementation

The MediatorLiveData allows to change LiveData objects on the fly. This is used to change from the source changes to the consolidated change. To simplify the code use this class:

import androidx.annotation.NonNull;
import androidx.lifecycle.LiveData;
import androidx.lifecycle.MediatorLiveData;
import androidx.lifecycle.Observer;

public abstract class Merger<T> {
    private MediatorLiveData<T> liveMerged;

    private T currentMerged;

    protected abstract boolean isValid(final T merged);

    public synchronized LiveData<T> getMerged() {
        if (null == liveMerged) {
             liveMerged = new MediatorLiveData<>();
             init();
        }
        return liveMerged;
    }

    protected abstract void init();

    protected <S> void addSource(
            @NonNull LiveData<S> source, @NonNull Observer<? super S> observer) {
        liveMerged.addSource(source, observer);
    }

    protected T getCurrentMerged() {
        return currentMerged;
    }

    protected void updateCurrent(T newMerged) {
        currentMerged = newMerged;
        if (isValid(currentMerged)) {
            liveMerged.postValue(currentMerged);
        }
    }
}

now you can implement the consolidates LiveData like this:

private static class LocationAndZoomMerger extends Merger<LocationAndZoom> {
    private final LiveData<Location> liveLocation;
    private final LiveData<Zoom> liveZoom;

    private LocationAndZoomMerger(final LiveData<Location> liveLocation,
                                  final LiveData<Zoom> liveZoom) {
        this.liveLocation = liveLocation;
        this.liveZoom = liveZoom;
    }

    @Override
    protected void init() {
        updateCurrent(new LocationAndZoom(null, null));
        addSource(
            liveLocation,
            l -> updateCurrent(new LocationAndZoom(l, getCurrentMerged().zoom)));
        addSource(
            liveZoom,
            z -> updateCurrent(new LocationAndZoom(getCurrentMerged().location, z)));
    }

    @Override
    protected boolean isValid(final LocationAndZoom locationAndZoom) {
        return null != locationAndZoom.location && null != locationAndZoom.zoom;
    }
}

Finally observe the merged LiveData and enjoy atomic updates:

new LocationAndZoomMerger(liveLocation, liveZoom)
        .getMerged()
        .observe(this, m -> Log.e("Atomic", "update"));

 

Bildschirm des Model 3 wird schwarz, wenn der Fahrer das Fahrzeug verlässt [GELÖST]

Wenn der Fahrer das Model 3 verlässt, wird die Musik aus- und der Bildschirm abgeschaltet. Das ist natürlich unschön, wenn ein Beifahrer im Auto sitzt. Wie bekommt man den Bildschirm wieder an?

Einfach auf den Bildschirm tippen, wenn er schwarz ist und er schaltet sie wieder ein und damit auch die Musik.

SD Karte als Speicher für Apps auf dem Fairphone 3 verwenden

Ich habe mir ein Fairphone 3 mit Android 9 zugelegt und eine 200GB SD-Karte. Leider wurde diese nicht als Speicher für Apps erkannt, sondern lediglich zum Austauschen von Daten. Da ich es als Erweiterung für die lediglich 64GB internen Speicher (ich bin wohl ein Power-User, da ich mehr brauche) vorgesehen habe, war das natürlich nicht so dolle. Nach etwas Rumprobieren habe ich herausgefunden, wie es geht:

Man muss die Partitionierung der SD-Karte entfernen – bei Windows heißt das glaube ich „fabrikneu“. Unter Linux erreicht man dies am einfachsten, indem man das erste MB mit Nullen überschreibt:

sudo dd if=/dev/zero bs=1M count=1 of=/dev/mmblk0

Danach erhielt ich auf dem Fairphone die Abfrage, ob ich es als App-Speicher nutzen will und freue mich jetzt über 264GB Speicher.

Alle unterstützten Audioformate von Tesla

Ein Tesla hat USB-Ports über die er Audiodaten abspielen kann. Aber welche Dateiformate und Codecs werden unterstützt? Ich habe es ausprobiert und hier das Ergebnis: MP3, AAC, Vorbis und Flac werden unterstützt.

EndungCodecUnterstützt?
m4aAAC - Advanced Audio CodecJa
mp3MP3 - MPEG Audiio Layer 3Ja
oggOGG/VorbisJa
flacFLAC - Free Lossless Audio CodecJa
ac3ATSC A/52 - AC-3, Dolby DigitalNein
m4aApple iTunes ALAC / AAC-LCNein
mp2MP2 - MPEG Audui Layer 2Nein
oggOPUSNein
ttaTrue Audio Lossless AudioNein
wmaWindows Media AudioNein

Wie man sieht werden die üblichen Verdächtigen MP3 und AAC unterstützt. Interessant für audiophile Hörer ist das verlustfreie Format FLAC, was zwar große Dateien erzeugt, dafür aber den Sound 1:1 vom Original abspielt. Und auch die Unterstützung des freien OGG/Vorbis-Formates erfreut, da damit auch Nutzer Freier Software eine Möglichkeit haben, ihre Musik abzuspielen. Verwunderlich ist allerdings die Abwesenheit von WMA. Anscheinend wird dem Microsoft-Format keine große Zukunft zugetraut.

Zuschuss-Karte bei Ölmagnat

Zuschuss-Karte von Öl-MagnatAls Kind haben wir immer Ölmagnat gespielt. Schon damals hat uns geärgert, dass in der Anleitung die „Zuschuss $ 500“-Karte nicht erklärt war. In der Tat findet man in der Anleitung lediglich den Halbsatz, dass die Karte bedeutet, dass „eine Öl-Ausschöpfungsgenehmigung erteilt wird“. Jedoch wird nirgendwo erklärt, was dies bedeutet.

Glücklicherweise gibt es die Original-Anleitung von KingOil von Hasbro. Hier heißt es: „The oil depletion allowance card of $500 is a payment of $500 without regard to the number of derricks a player has erected.“ auf Deutsch: „Die Öl-Ausschöpfungsgenehmigungskarte über $500 ist eine Auszahlung von $500, umabhängig davon, wie viele Bohrtürme ein Spieler errichtet hat.“

Dies bedeutet, dass der Spieler der diese Karte zieht, immer $500 erhält, egal wie viele Bohrtürme er hat.

Damit ist auch klar, dass wir das damals immer falsch gespielt hatten, denn bei uns musste der Spieler die $500 bezahlen.

Bonus:

Bohrturm von Öl-Magnat Wisst ihr, warum der Bohrturm unterschiedliche Farben hat? In der US-Version wurden die Kosten einer erfolgreichen Bohrung nicht erwürfelt, sondern hingen davon ab, wie tief der Bohrturm in das Spielfeld eindrang:

  • war er ganz drin, so war das Bohrloch trocken, also genau umgekehrt, wie bei der deutschen Variante, wo dies bedeutet, dass man Öl gefunden hat
  • ist er eine Stufe draußen (rot), so muss der Spieler $6.000 bezahlen
  • sind zwei eine Stufe draußen (gelb), so muss der Spieler $4.000 bezahlen
  • sind alle 3 Stufe draußen (blau), so muss der Spieler $2.000 bezahlen

 

xscreensaver sperrt nicht richtig

Ich verwende seit ein paar Tagen XScreensaver unter Manjaro Linux. Wenn ich damit mein Laptop in den Schlafmodus versetze und wieder aufwecke, dann ist der Bildschirminhalt noch kurz zu sehen, bevor der Sperrbildschirm kommt. Dies ist natürlich nicht sonderlich schön, da so jeder einfach an mein Laptop gehen und den zuletzt dargestellten Inhalt sehen kann.

Der Grund hierfür ist eine Einstellung, die beim Sperren den Bildschirm sanft ausblendet. Wird das Laptop in den Schlafmodus gesetzt, so wird zuvor zwar die Bildschirmsperre aktiviert, diese wird mit dem Ausblenden aber nicht fertig, bevor der Schlafmodus erreicht wird. Dem entsprechend wird das Ausblenden nach dem Aufwachen weiter ausführt, aber während diese Zeit, bleibt der Bildschirminhalt weiter sichtbar.

Was kann man dagegen tun? Die einfachste Lösung ist das Deaktivieren des „Übergang beim Schwärzen“. Hierzu xscreensaver-demo starten und oben auf Komplex klicken. Dort dann unten rechts bei Übergang und Farbpalette den Haken bei Übergang beim Schwärzen entfernen:

xscreensaver Einstellungsdialog

Sobald man dies gemacht hat, wird der Bildschirm beim Sperren sofort schwarz und dem entsprechend ist nichts mehr sichtbar, wenn das Laptop aufgeweckt wird.

Über 20% schnelleres Laden beim Tesla Model 3

WARNUNG: Mit diesem Trick umgeht man Sicherheitsvorkehrungen von Tesla. Deshalb nur verwenden, wenn ein zertifizierter Elektriker die Unbedenklichkeit bescheinigt hat!

Nachdem diese gesagt wurde geht es in alter Sledge Hammer „Ich weiß was ich tue!“-Tradition los: das von Tesla mitgelieferte Ladegerät für Schuko-Dosen ist auf 13A begrenzt:

Ladung mit 13A

Wichtig ist hierbei die Zahl unterhalb des Fahrzeuges: 13 von 13A 230V

Sie gibt an, dass gerade mit 13 Ampère geladen wird und die netzseitige Spannung 230 Volt beträgt (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Elektroauto). Daraus ergibt sich eine Ladeleistung von

13 * 230 = 2.990 Watt

was unten links auch als „3 kW“ angezeigt wird. Soweit so gut.

Das mitgelieferte Ladegerät kommt nicht nur mit einem Anschluss für Schuko-Steckdosen („normale Haushaltssteckdose“), sondern auch mit einem für „Blaues CEE„, was man beispielsweise auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen findet.

 


Dazu passend gibt es einen Adapter von CEE auf Schuko, den man beispielsweise braucht, um die Bordbatterie eines Wohnmobils an einer Haushaltssteckdose aufzuladen.

 

 

 

Jetzt stellt sich natürlich die interessante Frage was passiert, wenn man damit einen Tesla lädt?

 

 

Und siehe da, der maximale Ladestrom beträgt jetzt 16 Ampère:

Daraus ergibt sich eine Ladeleistung von

16 Ampère * 227 Volt = 3.632 Watt

also gute 21,5% mehr, als beim Schukostecker, was schon beeindruckend ist!

Aber wenn das so einfach geht, warum lädt dann das normale Netzteil nicht mit 13A? Die Ursache sind die Stromleitungen im Haushalt, die normalerweise nicht für diese Leistungen ausgelegt sind. Der Strom ist zwar mit 16A abgesichert, aber dieser verteilt sich üblicherweise auf mehrere Steckdosen. Ist es deshalb gefährlich so viel Strom über eine Steckdose zu ziehen? Kommt darauf an!

Alle Leitungen üben auf Strom einen Widerstand aus, der sie erwärmt – genau so funktioniert eine Elektroheizung: Strom durch einen Widerstandsdraht. Die wichtige Frage ist jetzt, wie viel Strom wird in den Leitungen in Wärme umgewandelt? Hierzu muss man schauen, wie hoch die Spannung direkt nach dem Start der Ladung ist, wenn noch keine Ladung erfolgt:

In diesem Fall sind es 235V. Bei Ladung mit vollem Strom sind es 227V. Hieraus ergibt sich

(235 Volt – 227 Volt) * 16 Ampère = 128 Watt

Unser Stromkabel und die Steckdose haben sich also in eine Heizung mit 48 Watt verwandelt. Das klingt nach nicht viel, wer aber man an eine CPU im Betrieb ohne Kühlkörper gefasst hat weiß, dass 128 Watt ganz schön heiß machen können.


Ganz gefährlich wird es, wenn man ein Verlängerungskabel benutzt. Ich habe zur Demonstration mal dieses Verwendet, was nur für geringe Ströme ausgelegt ist.

 

 


Vergleicht man die Kabel – links das vom Tesla Ladegerät und rechts das von dieser Kabeltrommel – sie sieht man schon, dass dies keine wirklich gute Idee ist.

Macht dies nicht zu Hause!

Ich hab es auch im Freien vor meiner Garage gemacht.

 

 

Wenn man sich die gesamte Konstruktion anschaut, sieht es auch nicht sonderlich vertrauenserweckend aus.

 

 

Ein Blick auf die Ladeanzeige bestätigt den Verdacht:

Die Spannung ist auf 221 Volt eingebrochen, also um ganze 14 Volt! Damit ergibt sich eine Heizleistung von:

(235 Volt – 221 Volt) * 16 Ampère = 224 Watt

Wenn man bedenkt, dass eine Mikrowelle mit 750 Watt arbeitet, sieht man, dass eine geschmolzene Kabeltrommel noch das kleinere Übel wäre. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand kommen!

Wenn man allerdings eine dedizierte, moderne Steckdose hat, die fachmännisch angeschlossen ist und 16A zulässt, dann steht dem schnelleren Laden nichts im Weg.

Wer selbst mal einen Tesla schneller laden sowie 1.500km kostenloses Superchargen möchte, der kann meinen Empfehlungscode verwenden:

https://ts.la/kurt59764